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Jean F. Cochois (JFC)


1970 wurde Jean F. Cochois, auch bekannt als JFC und The Timewriter, als Sohn musik-begeisterter Eltern in Darmstadt geboren, die dafür Sorge trugen, dass er permanent von Musik umgeben war. JFC is ein Tüftler - und nichts, was für ihn nicht wirklich hundertprozentig ist, verlässt sein Studio "Silent Chamber". Dieser Anspruch dürfte von seiner mehrjährigen klassischen Musik-ausbildung herrühren. Doch bereits mit 16 arbeitete er in seiner ersten elektronischen Band mit selbstgebastelten Effektgeräten.



Später produzierte er vorwiegend EBM mit Brigade Werther. Es folgten Kompositionen für die futuristischen Avantgarde-Installationen „Subotnik“ und „Exploding Faust“ am Freien Theaterhaus in Frankfurt a. Main, für die er hervorragende Kritiken einheimste. Weiterhin veröffentlichte er bisher fünf vielbeachtete "Housealben" unter seinem noch bekannteren Pseudonym The Timewriter: "Letters from the Jester" (1997), "Jigsaw Pieces" (1998), "Diary Of A Lonely Sailor“ (2002), "Paintbox" (2005) und "Soulstickers" (2007) auf dem Label Plastic City. Seine House-Produktionen wurden vom britischen „Muzik“ Magazin einmal treffend als „21st century Soul“ bezeichnet. Das schon 1994 entstandene Listening Album "The Timerewinder" erschien im Mai 1998 auf Mole Listening Pearls und stellt sich als ein collagenartiger Ambient-Klassiker dar.

Unter dem Namen Jean F. Cochois (früher auch JFC) veröffentlicht er sein nunmehr viertes elektronisches Album, dessen musikalischer Stil sich eine ganz eigene Nische im weiten Feld des Genres Ambient/Electronic geschaffen hat. Seine bisherigen Veröffentlichungen, darunter auch Remixes für u.a. Enigma oder Ex-Kraftwerker Wolfgang Flür (Yamo) stehen für neu gedachte Klischees und Liebe zur Musik, die im Detail lebt.

15 Songs eines Künstlers, der mit emotionaler Dichte und meisterlichem Gespür im Umgang mit Sound und Rhythmus eigene Wege geht. Entstanden zwischen 1999 und 2005 sind diese 15 Titel teils Demos und Sessionaufnahmen, teils fertige Tracks, die auf Tapes und CDRs in staubigen Schubladen irgendwie in Vergessenheit gerieten.

Eine Mischung aus überwiegend elektronischen Einflüssen aber auch aus den Bereichen Soul und Jazz. Beim erneuten durchhören des Materials kam Jean F. Cochois und Mole Listening Pearls die Idee, die Essenz der Tracks in einen Albumkontext zu bringen. Daraus wurde letzendlich "Gold In The Attic".



Discographie:

1998:
The Timerewinder (Mole Listening Pearls) CD, mp3

2000:
Chrome De Lux (Elektrolux) CD, mp3
Strange New World (Elektrolux) 12"

2003:
Electronique Love (Elektrolux) CD, mp3

2009:
Gold In The Attic (Mole Listening Pearls) CD, mp3