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khoiba

Nice Traps - der Titel des Debütalbums von Khoiba trifft ins Schwarze und das Cover, das eine junge attraktive Dame zeigt, der offenbar ein Insekt in die Falle gegangen ist, verdeutlicht: Nur einmal gehört und schon wird man von den betörenden Melodien der erfolgreichen tschechischen Band gefangen sein, sich zugleich aber auch in einer musikalischen Welt befinden, aus der man gar nicht mehr fliehen will. Ema Brabcová, nicht nur Sängerin, sondern auch am Synthesizer, und Filip Mísek (Gitarre, Synthesizer) sind Khoiba.


Komplettiert wird die Band, die im Mai 2002 gegründet wurde und die in der tschechischen Hauptstadt Prag zu Hause ist - fast alle Bandmitglieder sind dort auch aufgewachsen - , durch Petr Sámal (Bass) und Jan Malich (Drums). Die Texte stammen aus Ema Brabcovás Feder.
Die musikalischen Anfänge der Bandmitglieder reichen weit zurück. Filip Mísek und Petr Sámal trafen sich vor vielen Jahren und spielten gemeinsam in einer Band namens "hummingbird". Ungefähr zeitgleich begann Filip Mísek ebenfalls in der Band "roe-deer" mitzuwirken. Dort lernte er die begabte Sängerin Ema Brabcová kennen. Relativ schnell wurde beiden klar, dass sie gemeinsam eine andere Musik machen wollten - und Khoiba wurde geboren. Der Kunstname Khoiba ist übrigens eine Idee des Bassisten Petr Samal.
Mittlerweile konzentrieren sich Ema Brabcová, Filip Mísek, Petr Sámal und Jan Malich ausschließlich auf Khoiba - mit dem entsprechenden Erfolg. Der Sound von Khoiba ist ein gelungenes Wechselspiel zwischen elektronischer Musik und klaren und melodiösen Gitarrenklängen, ein kreativer und ideenreicher Downtempo-Mix, der eine besondere und außergewöhnliche Atmosphäre schafft. Einen wesentlichen Anteil hieran hat natürlich Ema Brabcová mit ihrer unverwechselbaren und sehr wandelbaren Stimme, die in die teilweise sphärische und eingängige Khoiba-Klangwelt entführt. Ein ausgezeichnetes Beispiel hierfür ist "Half In" (Track 2 auf dem Debutalbum "Nice Traps"). Ihren Musikstil beschreibt Khoiba selbst als "Pop", als "atmosphärisch, voll von melancholischen und positiven Emotionen, mal lebhaft, mal ruhig". Jeder Track hat seine eigene Geschichte und auch seine ganz eigenen, ihm innewohnenden Emotionen.
Khoiba kann allerdings nicht nur im Studio überzeugen, sondern ist eine Band zum Anfassen, die europaweit Live-Auftritte bietet, die sie akribisch vorbereitet und auch genießt.
Ob in ihrem Heimatland oder in Frankreich, Deutschland, Holland oder Österreich - mit ihrer Musik begeisterte Khoiba mittlerweile bei über 200 Gigs und Festivals (unter anderem im Jahre 2005 auf Einladung von Robert Smith zusammen mit "The Cure" in Berlin). "Live-Auftritte sind für uns von großer Bedeutung und stets ein besonderes Ereignis, denn das gibt uns stets ein außergewöhnliches Gefühl. Wir freuen uns, wenn der Funke überspringt und wenn wir direkt von unserem Publikum Feedback erhalten", sagen die Bandmitglieder und man merkt ihnen an, dass die Musik in ihrem Leben eine wesentliche Bedeutung besitzt. "Der beste Weg seine Gefühle und Gedanken ausdrücken ist die Musik. Wir sind von Musik insgesamt fasziniert und dieses Gefühl wird von Tag zu Tag immer intensiver...".
In Prag genießt Khoiba eine große Popularität, die mittlerweile auch in der ganzen Tschechischen Republik rasend schnell anwächst. Die Band geht allerdings auch andere Wege, im Gegensatz zu vielen tschechischen Musikgruppen ist Khoiba experimentierfreudig, mutig und lässt sich in kein Schema pressen: "Bei uns gibt es viele gute Bands und viele gute Sänger, aber die meisten klingen doch alle gleich und auch die Radiostationen spielen meistens nur das, was eben immer läuft. Wir verwirklichen aber auch ungewöhnliche musikalische Ideen und merken, dass unsere Musik bei immer mehr Zuhörerinnen und Zuhörern tolle Resonanz findet".
In diesen Zusammenhang passt auch das Cover des ersten Albums "Nice Traps", das zweifelsfrei ein "Eyecatcher" ist und von dem Fotografen und Grafikdesigner Tomás Kaidl, einem Freund der Band, gestaltet wurde. Mit Kaidl hat Khoiba bereits früher zusammengearbeitet ("Dilemma"). Mit ihrem Debütalbum hat Khoiba getreu ihrem Motto "Expect nothing but the best" ein ausgezeichnetes Erstlingswerk abgeliefert, welches das Potential der jungen Prager Band zeigt.

"Es ist nur eine Frage der Zeit, bis man von Khoiba gefangen genommen wird".

Auch bei Ihrem zweiten Album entstanden die Songs aus den verschmelzten Ideen von Filip Mísek und Ema Brabcová. Die Masse etabliert sich in den Harmonieren und Arrangements von Filip, die Ema dann mit Texten füllt. "Mellow Drama" heisst das aktuelle Album einer der besten Bands aus Tschechien. Die Idee rechtfertig die Bedeutungen. Technik ist das Aroma und nicht der Zweck. Und Khobia aus Prag sind der Beweiß, das es funktioniert. Hinter nebulösen elektronischen Schwingungen liegen Schichten von Sounds von akustischen Instrumenten und davor stehen waschechte Musiker und Ema mit Ihrer einzigartigen Stimme.
Aber der Focus von Khoiba liegt auch bei ihrem zweiten Album nicht nur auf ihrer exzellenten Studioarbeit. Der gleiche Drive wird auch bei ihren Songs bei dem akribischen Live-Konzept von Khoiba angewandt.
Die Tracks werden nicht nur einfach reproduziert, alles bekommt sein unvergleichliches Konzertsetup. Neben unzähligen Gigs in Tschechien und der Slowakei spielt die Band (bestehend aus Filip Mísek (guitar, keyboards), Ema Brabcová (vocals, keyboards), Petr Sámal (bass guitar) sowie meist noch einem Schlagzeuger) auch zum Release des neuen Albums wieder Gigs in ganz Europa (unter anderem in Deutschland, Österreich, Finnland, Portugal, Italien, Frankreich und Holland).

Das zweite Album "Mellow Drama" ist ein Epos wundersamer düsterer kleiner Geschichten. Ein perfektes Winteralbum mit dem Schimmer von ersten Frühlingsstrahlen.


Discographie:

2002:
Dilemma (Globus Music) EP

2003:
That Reason (Globus Music) EP

2005:
Nice Traps (Mole Listening Pearls) CD, mp3
It is all recorded (Globus Music) EP
That Reason (Mole Listening Pearls) Maxi-CD, mp3

2006:
Nice Traps - Limited Edition (Mole Listening Pearls) 2CD, mp3

2007:
Torturism (Globus Music) DVD

2008:
Mellow Drama (Mole Listening Pearls) CD, mp3
Ohio (Mole Listening Pearls) 7", mp3


Videographie:

2005:
Not Is It Seems Video
Pathetic Video (groß | klein) -> Bilder aus dem Video

2006:
Make No Silence Video
Facilities Video
That Reason Video Video (groß | klein)


Tourdaten:

2006:
Yonderboi & Khoiba Tour in Deutschland


Live:

2005:
Live (Ausschnitte)

Bookings:
David Urban: d.smack.u or booking@daredo-music