|
|

Was machen
zwei exzellente Musiker, wenn sie sich nach langer Zeit wieder einmal
begegnen? Sie reden kurz miteinander, gehen ins Studio, stellen
ein Mikrofon auf, und lassen dann einfach die Musik selbst sprechen.
Der amerikanische Sänger Dexter Porter und der deutsche Produzent Hannes Bieger können bereits auf eine mehrjährige musikalische Partnerschaft zurückblicken. Doch erst eine denkwürdige Studiosession im Frühjahr
2004 war der Moment, in dem die musikalische Vision kristallisierte,
aus der LLAVAs Album entstand, der Moment, in dem der Grundstein |
|
für "High and Rising" gelegt wurde: Ein Album im Spannungsfeld zwischen Soul Jazz, Broken Beat und Deep House, das in seiner vibrierenden Intensität
einzigartig ist - ein musikalischer LLAVAstrom.
Als Fusion in vielerlei Hinsicht vereint
LLAVA zahlreiche vermeintliche Widersprüche unter einem musikalischen Dach: Amerika vs. Europa, Soul-Spirit vs. Sequencer-Groove, alte Jazz-Vibes vs. urbane Nervosität von heute - doch was sich als Gegensatz liest, wird im LLAVA-Schmelztiegel geschmackssicher zusammengeführt.
Hannes Bieger nennt
diesen Ansatz die "Bossa-Nova-Philosophie": an der klanglichen Oberfläche eine eingängige
und doch anspruchsvolle Songstruktur, darunter ein dichtes Soundgeflecht,
eine musikalische Welt, in der es viel zu entdecken gibt. Da kicken
komplexe Beats ohne allzu abstrakt zu wirken. |
|
|
Erdiger
Analogsound trifft auf Arrangements voller Detailreichtum. Und
im Mittelpunkt steht immer Dexter Porters gefühlvolle, kräftige und wandlungsfähige Stimme, die sowohl in intimen Soul-Bekenntnissen, als auch in opulenten Chor-Arrangements voll zur Geltung kommt. Zahlreiche live eingespielte Instrumente - verschiedene Bläser, Rhodes, Gitarre, Kontrabass und sogar ein Konzertflügel - bereichern "High and Rising" mit musikalischen Linien und Klangfarben, die als Komplementärpart
zu den ausgiebig verwendeten (Analog-) Synthesizern um so heller
leuchten.
|
 |
LLAVA
ist kein Produzentenprojekt, sondern eine gleichberechtigte Partnerschaft
zweier außergewöhnlicher Künstlerpersönlichkeiten, in denen ein kreatives Feuer brennt. Seine Kraft bezieht LLAVA aus zwei musikalischen Welten, die aufeinander stoßen - und die Energie, die dabei freigesetzt wird, ist auf "High and Rising" wahrlich spürbar.
Dexter Porter, als schwarzer
Indianer in Florida geboren, hatte via New York und San Francisco
bereits einen weiten Weg hinter sich, bis sich seine Wege in Berlin
mit Hannes Bieger kreuzten. Er hat sich voll und ganz dem Soul verschrieben,
nicht nur der Stimme wegen. Als Komponist und Texter sind Emotionen
alles für ihn, und aus seiner an Stevie Nicks, Chaka Khan, Erykah Badu, D'Angelo und Incognito geschulten Musikalität
spricht der Soul Jazz. |
 |
Hannes
Bieger hingegen - gebürtiger Hamburger - bildet als weiterer Komponist und Produzent den Gegenpart. Als erfahrener Musiker kann er sowohl an der Gitarre, als auch am legendären Minimoog-Synthesizer überzeugen. In seinem Studio, das mit einer exquisiten Sammlung von analogen Instrumenten und Vintage-Recording-Equipment ausgestattet ist, entstand "High and Rising" in steter Spannung zwischen dem emotionalen first take und akribischer tontechnischer Detailarbeit. Stilistische Kategorien sind dabei Nebensache. Vor allem eines liegt Hannes Bieger bei seinen Produktionen am Herzen: Deepness - in Komposition, Arrangement und Sound. So verwundert es nicht, dass er Einflüsse wie Antonio Carlos Jobim, Curtis Mayfield, Pharoah Sanders, Portishead und Led Zeppelin völlig selbstverständlich
nebeneinander nennt.
|
|
"High and Rising" ist ein Plädoyer für all das, was schon immer gute Musik ausgemacht hat: Hervorragendes Songwriting, die Virtuosität von Vollblutmusikern, sowie eine aufwändige
Studioproduktion, die mit ihrem dichten und warmen Klangbild seinesgleichen
sucht.
LLAVAs musikalische Vision wird sie alle
begeistern - den Jazz-Connaisseur und den Clubber ebenso, wie die
Jäger nach dem berührenden Song mit einer selig machenden
Hookline.
LLAVA - a warm fusion of intense emotions!
|
|
|
|
|