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Das passiert, wenn ein Jazz-Trompeter (Thomas Burhorn) und ein HipHop Produzent (Michael Paetz aka Der Algorhythmiker) zusammen ein Album machen: Jazziger TripHop mit Liebe zum Detail, dem warmen Klang echter Instrumente und dem nostalgischen Knistern alter Samples. Die Idee, Jazz mit anderen Stilrichtungen zu verknüpfen ist nicht neu, und doch entsteht bei "The Burhorn" ein eigenständiger, zeit-genössischer Sound, der besonders durch seine Authentizität überzeugt.
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Darunter sicherlich Jazzhörer, die auch mal Lust auf eine fette Bassdrum haben. Genau so aber auch Hip-Hop-Liebhaber, die eine Bassklarinette von einer Wasserpfeife unterscheiden können, kommen voll auf ihre Kosten.
Die starken Persönlichkeiten der knapp 20 beteiligten Musiker aus Hamburg und Berlin haben genug Raum, sich auf dem ersten kompletten Album "Beauty of the Beast“ zu entfalten. Insbesondere spürt man dies bei den Gesangsnummern mit Y’Akoto, Valeska Steiner (Boy), Phil Fill und Mika Doo, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch wie ein roter Faden zieht sich der teils traditionelle, teils experimentelle Trompetensound durch die sowohl poppigen, als auch unkonventionellen Arrangements.
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Im Zusammenspiel mit der Bassklarinette des Jazzanova-Saxophisten Sebastian Borkowski wird so eine eigene Klangwelt geschaffen. Die Experimentierfreude der beiden Produzenten kennt keine Grenzen. Im Studio werden Instrumente oft so verfremdet, dass man sie kaum mehr wieder erkennt und andererseits Samples benutzt, als wären sie Live gespielt.
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Die Einflüsse reichen vom Miles Davis der 70er über den Prince der 80er, den TripHop Sound von Massive Attack und Portishead der 90er bis zu den aktuellen Hip-Hop Produktionen von DJ Shadow oder DJ Vadim.
"Das Burhorn" (The Burhorn), der Name des Projekts, das soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden, ist dabei ein außerirdisches Drumcomputertier mit trompetenartigem Rüssel, welches in der Zukunft wahscheinlich auch die Erde bevölkern wird. Auf dem Cover ist dieses etwas seltsame Wesen auch dargestellt.
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