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Kann man ein Album
Album nennen, obwohl es dem Hörer nur sieben Tracks anbietet? Kann man potentiellen Käufern eine Album empfehlen, obwohl die CD ein Laufzeit von gerade einmal 42 Minuten hat? Man kann - und wie! Zorg, der Sohn elsässischer Weinbauern, hat seine Tracks gut reifen lassen und bietet auf seinem Album "Zorg's Private Life" gleich
eine ganze Menge: Inten-sivorchestrale
Momente wechseln mit (DJ Shadow lässt grüßen!)
verrauchten Zeitlupen-beats und -hier erkennt man den Franzosen- |
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sehr
entspannten House Elementen. Nach sehr ruhigem Beginn mit dem
beinahe klassisch anmutenden "Homecoming" und zwei weiteren fluffigen Downtempo Tracks folgt mit "Closer To The Peace" eine Nummer, die es in sich hat: ein faszinierender House Groove mit einem Bass, der die gesamte Bauchgegend vibrieren lässt nimmt die Stimmung der ersten drei Stücke butterweich auf und führt auf eine funkige, geradezu fröhliche
Ebene.
Im Anschluss findet
sich mit "One Night in Monte Carlo" eine wunderschöne, jazzige Trip Hop Nummer, mit gehauchten Vocals, knackigen Breakbeats und einer Soundtrack-Atmosphäre, zu der man sich den passenden Film herbeisehnt. "Love Letter" lässt die Bässe rollen und ist von einer elegischen Melancholie, wie sie nur wenige Musiker auf den Plattenteller zu zaubern imstande sind. "By your Side" entwickelt
sich nach einem Intro, das an die |
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Stärke des ersten Massive Attack Albums erinnert, zu einem pulsierenden Stück im Ozean zwischen Downtempo und House. Lemon Jelly, die Kult Band aus England beschreiben das Kunstwerk "Zorg's Private Life" sehr treffend: "Zorg
rocks, but gently. He makes our jelly even wobblier and for that
we are grateful."
Die sieben Albumtitel reflektieren einen
langen Sommer im Leben des Zorg und ziehen den Hörer durch ihre fast schon intime Unmittelbarkeit in ihren Bann."Zorg´s Private Life" ist so verspielt und blütenrein wie souverän arrangiert. Was jetzt noch ein Mole Geheimtipp ist, wird sich in Kürze
auf zahllosen Lounge Compilations finden. |
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Für Freunde gepflegter Tanzmusik liefert Mole noch eine extra dicke 11-Track Bonus CD dazu. Meister ihres Faches und anerkannte Produzentengrößen wie Crazy Penis, The Gentle People, The Timewriter oder Jori Hulkkonen verleihen den atmosphärisch dichten Originalstücken noch einmal gewaltig Schub, ohne jedoch deren filigrane Stimmungen zu zerstören. |
Beonders
hohen "Ladies on the Dancefloor" Faktor haben dabei der Jori Hulkkonen Remix von "Nocturnal" oder der Crazy Penis Remix von "Lady", während die Gentle People das Tempo eher noch herausnehmen und großen Spaß am
Frickeln entwickeln.
Der Timewriter Remix
von "Closer to The Peace", der "Charles Yoruba Mix" von "By Your Side", wie auch der Elektro-Frickel "Aster O.H. Remix" von "One Night in Monte Carlo" stehen dagegen für ein entfesseltes "tearing up the dancefloors left, right and center", wie das Burn It Blue Magazin schreibt... Die perfekte Ergänzung
zum Originalalbum in einem Paket!
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